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<title>nomad9 - academics</title>
<description>dialogue, discourse, communication, mediation</description>
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<lastBuildDate>Sat, 26 May 2007 16:24:12 +0200</lastBuildDate>
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<title>Comparative Cultural Studies</title>
<link>http://nakawashi9.blogspirit.com/archive/2007/05/21/comparative-cultural-studies.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Mon, 21 May 2007 13:00:38 +0200</pubDate>
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Réseau européen d'études littéraires comparées/European Network for Comparative Literary Studies&lt;/strong&gt; aims to provide a European space for interdisciplinary dialogues about culture, literature and literary studies and to facilitate exchanges of ideas and information among scholars and organisations committed to the study of general and comparative literature, promoting international collaborative research and teaching, generating relevant debates through publications and international conferences, enabling the circulation of students and staff, and generally supporting and internationalising the work of regional, national, cross-national associations.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;URLs:&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.eurolit.net/&quot;&gt;www.eurolit.net&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.eurolit.org/&quot;&gt;www.eurolit.org&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.reelc.net/&quot;&gt;www.reelc.net&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.encls.net/&quot;&gt;www.encls.net&lt;/a&gt; &amp;nbsp;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;
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<title>ein treffen mit madeleine albright</title>
<link>http://nakawashi9.blogspirit.com/archive/2006/05/05/ein-treffen-mit-madeleine-albright.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Fri, 05 May 2006 18:53:39 +0200</pubDate>
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&lt;img src=&quot;http://nakawashi9.blogspirit.com/images/medium_p1030616.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es kommt ja nun nicht häufig vor, dass unsereins erfahrene, gestandene politiker trifft, insbesondere weil man dazu eingeladen wird. die ehemalige us-amerikanische aussenministerin madeleine albright (unter der clinton-regierung eingesetzt, 1997-2001) hat ein neues buch geschrieben, welches sich mit religion, gott und ganz allgemein einer moralischen us-amerikanischen aussenpolitik befasst. hierzu gab es eine diskussionsrunde, mit experten aus der welt der kultur-, politik- und medienwissenschaften. einem kleinen ausländerkreis blieb es ebenfalls vorbehalten teilzunehmen. eine sehr interessante runde - nun, zuerst einmal zum buch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://nakawashi9.blogspirit.com/images/medium_1405091606.03.mzzzzzzz.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt; Synopsis&lt;br /&gt;Does America, as George W. Bush has proclaimed, have a special mission, derived from God, to bring liberty and democracy to the world? How much influence does the Christian right have over US foreign policy? And how should America and the West deal with violent Islamist extremists? Traditionally, politicians have sought to downplay the impact of religious beliefs in international affairs. In this illuminating first-hand account, Madeleine Albright examines religion and foreign affairs through the lens of American history as well as her own personal experiences in public office, with a preface and opening chapters specially written for the UK edition. She offers a sharp critique of US policy, condemnation for those who exploit religious fervor for violent ends, and praise for political, cultural, and spiritual leaders who seek to harness the values of faith to bring people together. Albright has written a thought-provoking work that calls for bold leadership to rein in the many religious rivalries around the globe and lay the groundwork for a new moral consensus. (allgemeiner auszug des verlegertextes)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sicherlich interessantes buch, und frau albright hat dezidiert gezeigt, dass sie politischen spürsinn besitzt, denn ohne das buch gelesen zu haben, ist auch für den &quot;einfachen&quot; menschen erkennbar, dass kritik an der derzeitigen administration zwischen den zeilen hervorsticht und sie selbst bereits den anstehenden wahlkampf für ihre zwecke ausnutzen will. im allgemeinen geht es darum, durch eine irgendwie gestalte religionsphilosophie innerhalb der us-amerikanischen aussenpolitik einen besseren &quot;umgang&quot; mit muslimischen kulturen oder völkern zu finden. alles in allem eine recht flaue angelegenheit, geht es doch sehr dezidiert um die rückkehr der moral in diese us-amerikanische aussenpolitik. wie jedoch moral zu einem besseren umgang, verständnis, empathie führen kann, ist mir schleierhaft. würde das nicht eher zu einer trennung führen, zu einer kulturisierung des konflikts. ich gebe ihr recht, wenn es derzeit keinen kampf der kulturen gibt, sondern eher einen kampf der ideen, der auf einen globalen ebene ausgeführt wird. zu allem anderen kann ich nur sagen, dass madame professorin und ph.d.-trägerin nicht viel ahnung hat. sie konzediert zwar keine theologin zu sein, dennoch viele beobachtungen gemacht zu haben, die sich im bereich religion, sprich: religiöse werte bewegen. &lt;br /&gt;hier sah ich mich natürlich genötigt, die frage nach der unterscheidung zwischen moral und ethik zu stellen. ihre antwort fiel sehr mager aus: prinzipiell könne man eine solche differenzierung nicht machen.&lt;br /&gt;dem kann ich nur widersprechen: ethik und moral sind zwei getrennte paar schuhe:&lt;br /&gt;der begriff moral (frz.: moral, v. lat.: moralis die sitten betreffend; lat.:mos Sitte, plural mores) bezeichnet:&lt;br /&gt;die gesamtheit der sittlichen normen, werte, grundsätze, die das zwischenmenschliche verhalten in einer gesellschaft regulieren und von ihrem überwiegenden teil als verbindlich akzeptiert oder zumindest hingenommen werden (herrschende moral; bürgerliche moral).&lt;br /&gt;das sittliche empfinden oder verhalten eines einzelnen oder einer gruppe (hohe moral; niedere moral).&lt;br /&gt;in der philosophie die lehre vom sittlichen verhalten des menschen, auch moralphilosophie genannt. (vgl. ethik).&lt;br /&gt;in der literatur die nutzanwendung z.b. einer erzählung (&quot;moral von der geschichte&quot;).&lt;br /&gt;unterschied zwischen ethik und moral:&lt;br /&gt;der unterschied zwischen moral und ethik besteht darin, dass die faktische moral teilweise emotionale ursprünge hat (ekel, hass, angst) sowie kultur- und gesellschaftsabhängig ist, die ethik hingegen systematisch allgemeine maßstäbe zu setzen versucht. ethik kann auch als das nachdenken über moral verstanden werden, sie ist das system, innerhalb dessen die konkrete Handlung als &quot;moralisch&quot; bemessen wird. mit eigenen moralvorstellungen wird das handeln kontrolliert und sich selbst gegenüber gerechtfertigt.&lt;br /&gt;wäre es nach dieser definition nicht angebracht über ethik in der us-amerikanischen aussenpolitik zu sprechen? bislang hat es diese aussenpolitik immer wieder geschafft zu diskreditieren, und wenn man sich vergangene konfliktherde anschaut, dann stellt sich die berechtigte frage nach der moral des aussenministeriums unter der führung von madeleine albright zur zeit des völkermords in ruanda. durch das einbringen des wortes &quot;moral&quot; stellt die ehemalige aussenministerin wiederum die amerikanische gesellschaft als höherwertig dar. hier gab es ebenfalls einige missbilligende zwischentöne von kritikern, die dann teilweise vom organisationskomitee von der diskussion ausgeschlossen wurden. das fand auch ich sehr undiplomatisch, denn frau albright hätte chuzpe beweisen können, wenn sie sich zu den vorwürfen geäussert hätte.&lt;br /&gt;als sie dann am ende ihres vortrags mal wieder bekräftigen musste, wie wunderbar dieses amerikanische land ist, welche chancen ihr gegeben wurden, als sie damals in die staaten kam, und dass jeder, der es möchte, ein visum erhalten kann, da gab es teilweise lautes gelächter und auch ich konnte nur noch so staunen über so viel naivität. anscheinend sind ihr die regularien der einwanderungsbehörde im 21. jahrhundert nicht mehr so geläufig:&lt;br /&gt;nehmen wir mal an, du bist deutscher staatsbürger und heiratest einen amerikanischen staatsbürger in den usa, dann wartest du im durchschnitt 5 jahre bis zur greencard, bis zu 7 jahre bis zur us-staatsbürgerschaft. innerhalb des greencard-verfahrens darfst du weder eine tätigeit aufnehmen (denn du hast ja keine greencard oder anderweitige arbeitsberechtigung, es sei denn, ein arbeitgeber findet sich, der als dein sponsor auftritt), noch darfst du das land verlassen. denn das verfahren ruht bzw. endet, wenn du das land verlässt, und wird erst wieder in gang gesetzt, wenn du wieder ins land einreist. darüberhinaus wird alles von anwälten vorgenommen, die dafür viel geld verlangen, und falls mal irgendwo irgendwie eine unterschrift oder eine angabe fehlt, dann gehe nicht davon aus, dass sich die behörde bei dir meldet.&lt;br /&gt;also - inwiefern dieses einwanderungsverfahren einfach sein soll, ist mir schleierhaft. es drängt sich der verdacht auf, dass es frau albright nur darum geht, sich selbst ins öffentliche bewusstsein zurückzubringen, und einen platz in der nächsten regierung zu ergattern.&lt;br /&gt;amerika - du hattest es schon mal besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;josé pascal da rocha. www.proconsensus.org
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<title>Mediation - effective alternative dispute resolution tool</title>
<link>http://nakawashi9.blogspirit.com/archive/2006/02/08/mediation-effective-alternative-dispute-resolution-tool.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Wed, 08 Feb 2006 17:42:49 +0100</pubDate>
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Mediation: Effective alternative to dispute resolution (short introduction)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mediation is defined in Black's Law Dictionary as ``a private, informal dispute resolution process in which a neutral third party, the mediator, helps disputing parties to reach an agreement.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In contrast, arbitration is a formal, quasi-judicial process where a neutral third party, `the arbitrator' renders a binding award on the basis of material placed before him. Arbitration proceedings closely mirror proceedings in a court of law.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In a voluntary effort, the mediator facilitates communication between parties and encourages settlement. There is, unlike in arbitration, considerable latitude available to the mediator, as he can privately discuss the merits of a dispute with each party individually -- unthinkable in the adversarial arbitration process.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In this context, there seems to be a considerable lack of clarity as to the scope of the words `mediation' and `conciliation'. There is, for example, no consistency in the use of these terms worldwide, and a number of ADR systems perceive them to be synonymous. The US and Australia use the term `mediation' while `conciliation' is commonly used in China, Japan, Thailand and Singapore.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Black's Law Dictionary also fails to resolve this distinction, if any, by defining the word `conciliation' as ``the adjustment and settlement of a dispute in a friendly, unantagonistic manner, used in courts with a view to avoiding trial and in labour disputes before arbitration.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It is interesting that the United Nations Commission on International Trade Laws (UNCITRAL) has rules for conciliation and not for mediation, while the World Intellectual Property Organisation (WIPO) has rules for mediation but none for conciliation. Even the CPC (Amendment) Act incorporates, for the purposes of mediation and conciliation, the language used in the UNCITRAL Rules for Conciliation, thus perpetuating this verbal ambiguity. One is also, of course, tempted to ask why a reference to both conciliation and mediation is made in the CPC (Amendment) Act, if both are the same.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As the French arbitrator Professor Charles Jarrosson says, there is a subtle difference between mediation and conciliation -- one of degree rather than nature. Mediation is a more proactive form of conciliation, the latter being more passive in the sense that the conciliator has an evaluative role as opposed to the facilitative role of the mediator. Unlike a mediator, who has to be active and see that justice is done, the conciliator is a withdrawn neutral.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Why mediate?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The primary reason for mediation is always that litigation is time-consuming and expensive, and a litigant typically has little control over the litigation and the final orders passed. Mediation, by comparison, has certain inherent advantages that are particularly useful to a financial institution (FI).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;First, the process can be slotted into a specific time period, as the FIs and banks may deem fit. Second, the conduct of a borrower in the mediation process is a good indicator of his conduct in future dealings. A promoter's reluctance to participate and co-operate in the mediation process or to repay dues, and his actions in the course of mediation, are indicative of his actions in future litigation and thus help chart the institution's future strategy, such as the timing of its recovery actions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moreover, the institution typically blocks up a portion of its resources to grant reliefs and concessions to its borrowers. Reschedulement of loans; waivers of compound interest and liquidated damages; and reduction in the rates of interest are extended to most defaulting borrowers. The conduct of the promoters in mediation helps identify the promoter/company to whom such concessions should justifiably be extended.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When to seek it&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ideally, mediation should be resorted to before litigation, when positions are more flexible and before substantial sums have been spent. Typically, there is a time difference between an account becoming irregular and recovery suits being filed against a company. It is in this period that mediation may be resorted to by companies between whom channels of communication have broken down.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It could be a handy tool to assess the promoters' commitment, preparedness to meet eventualities, capacity to bring in additional contribution or enhance security, before the company slips further and finally becomes a non-performing asset (NPA) or before a hostile atmosphere sets in.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Every FI has a certain component of defaulters whose businesses have failed or who are in distress on account of legitimate reasons. There is yet another class of wilful defaulters, who typically render their businesses sick after siphoning off funds from the company. Financial distress in these companies is induced. In both types of cases comes a stage when entreaties asking the companies to pay up no longer generates a satisfactory response. It is at this stage when the institution could consider inviting both sides to try mediation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mediation also proves useful when it is used to help sides take positions in complex financing arrangements. While negotiating structured financial deals, there could be times when mediators are required to assist the parties analyse competing positions. Given the fact that every representative can at best appreciate his own position, a mediator sometimes helps one side perceive the inherent logic in the opposite point of view.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Effectiveness&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The success of mediation always depends on goodwill and a willingness to resolve disputes. Its voluntary and informal nature allows parties to evaluate the progress made in resolving their dispute and offers them the option to exit an unfruitful exercise; such freedom is not available to those involved in litigation or arbitration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Despite the factors limiting the efficacy of mediation, it undoubtedly remains as a strong tool in the hands of participating institutions, to devise a mutually acceptable and workable reschedulement of debt in potentially stressful cases. By and large, mediation tends to succeed, and personal commitment and involvement in finding solutions could be more effective than Court orders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Some Case studies&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Microsoft anti-trust case is a fascinating study of the mediation process (http://www.pcworld.com/news/article/0,aid,68407,00.asp, accessed Febr. 8th, 2006, 3:30 p.m. GMT, and for more on the case: http://www.mywiseowl.com/articles/Microsoft_antitrust_case, accessed Febr. 8th, 2006, 2:30 p.m. GMT).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Judge Thomas Penfield Jackson hearing the matter referred it for voluntary mediation to Justice Richard A. Posner, a sitting Federal US Judge, in November 1999. The entire process of mediation took four months as opposed to two- to three-year period it was likely to take in the courts. Expressing his disappointment at the failure of the process, Judge Posner made certain observations about the criticality of success in such matters and how the success of mediation would have been in national interest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;According to Justice Posner, almost twenty drafts of the consent decree were prepared in the matter, but disagreements, between the parties concerning the likely course, the outcome and consequences of continued litigation as well as the implications and ramifications of alternative terms of settlement, were too deep seated to be bridged (see: http://www.pbs.org/newshour/bb/cyberspace/jan-june00/posner_4-3.html, accessed Febr. 8th, 2006, 5:20 p.m. GMT)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The last word about the mediation came from Bill Gates himself who, while insisting that the details of the mediation were confidential, pointed out that ``it was unfortunate that a settlement wasn't possible. Microsoft had offered concessions beyond what a court would have requested, and mediation failed because of the difficulty in finding a common ground among so many parties.''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 1999, Afro-American farmers filed what became the largest civil rights class action lawsuit in US history (http://usinfo.state.gov/journals/itdhr/1299/ijde/pitts.htm, accessed Febr. 8th, 2006, 2:00 p.m.). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The suit, namely, Black farmers v. The Department of Agriculture, alleged discrimination by US Dept. of Agriculture (USDA) in delaying or denying loans and withholding technical assistance crucial to the farmers' livelihoods. The parties agreed to mediation pending litigation, with the USDA taking the lead. Though in the early stages eight attempts failed, mediation finally succeeded, making it the largest recovery in a civil rights case in the history of the country and set a precedent, avoiding long and costly court proceedings in future civil cases. Asked why the Government agreed to such a large settlement, an official responded saying that as the USDA decided it could not win the suit in a court -- as there had been discrimination -- they thought it best to arrive at a settlement through mediation rather than pay the huge damages which a court order would have entailed.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;by jose pascal da rocha, josepascal.darocha@proconsensus.org
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<title>Mediation (german)</title>
<link>http://nakawashi9.blogspirit.com/archive/2006/01/20/mediation-german.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Fri, 20 Jan 2006 18:20:00 +0100</pubDate>
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&lt;img src=&quot;http://nakawashi9.blogspirit.com/images/medium_0_2299_oid1137992_00.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mediation ist ein Verfahren, das in den 60er Jahren in den USA entwickelt wurde. Sprachlich bedeutet Mediation Vermittlung (aus dem Lateinischen &quot;in medias res&quot; = in die Mitte der Dinge gehen.) Praktisch bedeutet es: Zwei Menschen, die in einem Konflikt gefangen sind, suchen mit Hilfe der Vermitllung eines neutralen Dritten zur Einigung zu kommen. Mit der Unterstützung des Mediators erarbeiten die Konfliktparteien eigenverantwortlich eine rechtsverbindliche Lösung. Mediatoren sind Männer und Frauen zumeist aus den Berufsgruppen der Juristen und Psychologen, die eine entsprechende Zusatzausbildung haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilfreiche Methode bei Ehescheidungen&lt;br /&gt;Besonders bei Ehescheidungen hat sich diese Methode in den letzten Jahren als sehr hilfreich erwiesen. Statt sich selbst und dem Partner das Leben mit verbitterten Schlammschlachten zur Hölle zu machen, setzen sich Paare zusammen und erarbeiten mit Hilfe eines Mediators Lösungen, die zukunftsorientiert sind und die sie beide akzeptieren können. Dieser Vertrag bildet dann die Grundlage für die gerichtliche Entscheidung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu traditionellen Verfahren, wie etwa Gerichtsverfahren, bietet diese eigenverantwortliche Konfliktlösung viele Vorteile. Sie geht oft schneller und verschlingt weit weniger Kosten. Die Entscheidungen sind einvernehmlich getroffen und können daher leichter eingehalten werden. Ganz entscheidend ist auch, dass die Partner weiterhin miteinander reden und freundschaftlich miteinander umgehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einsatz in der Wirtschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bei Paaren so gut klappt, hält nun zunehmend Einzug in die Wirtschaftswelt. Den individuellen und spezifischen Bedürfnissen entsprechend sieht der Ablauf einer Wirtschaftsmediation etwa so aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Phase werden Rechte und Pflichten der Konfliktparteien und des Mediators festgelegt.&lt;br /&gt;Die zweite Phase dient der gemeinsamen Erörterung der Sach- und Rechtslage, in der sich die Streitenden befinden. Es gibt eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der konkreten Verhandlungs- und Konfliktsituation, zum Beispiel: Können die Parteien noch miteinander reden?&lt;br /&gt;In der dritten Phase wird herausgearbeitet, worum es den Beteiligten wirklich geht. Dazu wird sowohl die Beziehungs- als auch die Sachebene erörtert.&lt;br /&gt;Phase vier beschäftigt sich mit der Problemlösung. Mit Hilfe des Mediators werden unterschiedliche Lösungsalternativen erarbeitet. Beide Konfliktparteien brauchen Offenheit und Flexibilität, um zu neuen Perspektiven zu gelangen.&lt;br /&gt;In der Abschlussphase findet eine Einigung auf eine der Alternativen statt. Wenn nötig, wird ein Mediationsvergleich vertraglich festgehalten, der vor Gericht standhalten kann.&lt;br /&gt;Kosten und Zeit sparen&lt;br /&gt;Im Zentrum dieses Verfahrens steht nicht die Schuldfrage, sondern die wirtschaftlich wesentlich wichtigere Frage &quot;Wie soll es weitergehen?&quot;. Ist eine Mediation erfolgreich, spart sie viel Zeit und Kosten und hat den großen Vorteil praxisorientiert zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist Mediation kein Allheilmittel und ein noch so kompetenter Mediator kein Zauberer. Haben die Streitenden in der Firma oder in der Ehe den Wunsch, wieder und weiterhin miteinander kommunizieren zu können, besteht zwischen ihnen eine langfristig angelegte Beziehung und ist der Wunsch nach einer kooperativen Lösung vorhanden, dann ist Mediation eine gute und vielversprechende Methode.
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<title>The European Center of Gravity: Germany and France (in german)</title>
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<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Mon, 09 Jan 2006 18:58:21 +0100</pubDate>
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&lt;img src=&quot;http://nakawashi9.blogspirit.com/images/medium_u4188.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Vom unsicheren Selbstgefühl der Deutschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Philippe Delmas:&lt;br /&gt;Über den nächsten Krieg mit Deutschland&lt;br /&gt;Eine Streitschrift aus Frankreich.&lt;br /&gt;Aus dem Französischen von Caroline Gutberlet.&lt;br /&gt;Propyläen Verlag, Berlin/München 2000, 224 S.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese furiose Schrift von Philippe Delmas (geb. 1954), der von 1991 bis 1993 Sicherheitsberater des französischen Außenministers Roland Dumas war und seitdem als Manager der französischen Airbus-Industrie für die ausländischen Beziehungen verantwortlich ist, wurde in Frankreich ein Bestseller und entfachte heftige Diskussionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor geht von der französischen Angst vor dem wiedervereinigten Deutschland aus, das - ob es will oder nicht - dank seiner zentralen Lage und seiner Bevölkerungszahl auf dem Weg zu einer Großmacht ist und die Europäische Union nach der Osterweiterung auf Grund seiner wirtschaftlichen Potenz beherrschen wird. „Europa wird deutsch sein“ - eine Vorstellung, die in Frankreich, wo sich das Selbstgefühl auf die politische Souveränität gründet, inakzeptabel erscheint. Zwar legen die Deutschen keinen Wert auf eine politische Führungsrolle in Europa - noch garantieren die USA das politische Gleichgewicht zwischen den europäischen Ländern -, aber das könnte in zwanzig Jahren anders sein. Delmas fragt, ob ein so potenter Staat wie der deutsche auf Dauer politisch unmündig bleiben kann. Und da die europäischen Länder der Bundesrepublik Deutschland trotz deren Verzicht auf Machtpolitik, ja eigentlich gerade wegen dieses Verzichts, politisch mißtrauen, ihr niemals die politische Führung in Europa zugestehen würden, wäre denkbar, daß sich Deutschland eines Tages von Europa emanzipiert, erneut einen Sonderweg geht und damit im europäischen Kräfteverhältnis übermächtig wird und nicht mehr zu kontrollieren ist. Der nächste europäische Krieg wäre vorprogrammiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Philippe Delmas analysiert in seinem Buch die deutsch-französische Geschichte seit dem frühen Mittelalter und konstatiert eine immer wiederkehrende Einmischung Frankreichs in die deutsche Politik, das Verhindern einer innerdeutschen Einigung bis zu der absoluten Verwüstung und zur Zerstückelung Deutschlands im Dreißigjährigen Krieg, die das Land in der Mitte Europas über Jahrhunderte in Ohnmacht stürzte, es aber nicht bleibend auslöschen konnte. Deutschland wurde vielmehr zu einem politischen Sonderweg gezwungen, der letzten Endes zum Zweiten Weltkrieg führte. Alle Varianten der Diplomatie und des Krieges seien in eintausend Jahren durchgespielt worden, ohne zu einer stabilen politischen Lösung zwischen Frankreich und Deutschland zu führen, es bleibe nur die Möglichkeit einer politischen Allianz zwischen beiden Ländern - die Frankreich allerdings äußerst schwerfalle. Dem Autor scheint es unverzichtbar, der Währungs- und Wirtschaftsunion Europas nun die Politische Union folgen zu lassen, deren Zentrum Frankreich und Deutschland bilden müßten. Frankreich hätte also auf seine politische Souveränität zu verzichten - wie Deutschland bereits auf die D-Mark verzichtet hat, was beide Länder an den Rand einer Identitätskrise stürzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinen Kapiteln zur deutschen Geschichte untersucht Delmas die Gründe für die nationale Identitätsschwäche der Deutschen. Er geht der eintausend Jahre währenden politischen Ohnmacht Deutschlands nach, dessen Schicksal die Teilung und Zerstückelung war, das nie eine starke Zentralgewalt besaß, weil die frühmittelalterlichen deutschen Kaiser dem italienischen „Traum“ nachhingen und die Reichsstände zu mächtig werden ließen, ein Deutschland, das sich auf Grund der Reformation spaltete und danach von seinen europäischen Nachbarn - allen voran Frankreich - an einer politischen Einigung gehindert wurde. „Europa konnte sich mit der Entstehung einer politischen Identität Deutschlands nicht abfinden“, konstatiert Delmas. Und etwas später erwägt er: „Vielleicht hätte es die deutsche Frage in Europa nie gegeben, wenn Frankreich nicht ständig interveniert hätte, um Deutschland daran zu hindern, jene nationale Identität zu erlangen, die es selbst besaß.“ Auf dieses im Hegelschen Sinne tragische Schicksal der Deutschen führt er die Identitätsprobleme der Deutschen zurück, die von den Franzosen einfach nicht verstanden werden: die Definition der deutschen Nation durch Sprache und Kultur anstatt durch einen Staat, die Begründung des nationalen Selbstbewußtseins durch eine Ideologie - den deutschen Idealismus - anstatt durch Politik. Auch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und den Größenwahn der deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg hält er für den Ausdruck einer Identitätskrise der Deutschen. „Frankreichs unnachgiebige Feindseligkeit, die Unmöglichkeit einer Einigung mit England und die distanzierte Haltung Rußlands“ begünstigten das paranoide Denken der Deutschen. Und der Versailler Vertrag bestätigte die „Feindseligkeit Europas, das ganz eindeutig nicht fähig war, ein geeintes Deutschland zu tolerieren“. Von daher erklären sich die hysterischen Züge der deutschen Identitätssuche im Nationalsozialismus. - Doch seit 1940 [wohl eher seit 1933 oder 1939; D. K.], betont Delmas, waren die Deutschen nicht mehr Opfer eines feindlichen Schicksals, sondern im höchsten Maße schuldig. Auschwitz wirkte wie ein Schwarzes Loch in der Astrophysik, es „verschlang“ jede weitere Identitätssuche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delmas ist sich nicht sicher, ob die Deutschen ihre Schuld so verinnerlicht haben, daß die Erinnerung daran ihre Politik auch weiterhin bestimmen wird. Auch westdeutsche Politiker haben immer wieder befürchtet, daß die Bundesrepublik nur eine „Schönwetterdemokratie“ sei, die an schweren Krisen zerbrechen könnte. Solche Krisen zeichnen sich heute ab: die schwierige Wiedervereinigung, die Aufnahme von insgesamt 15,6 Millionen Einwanderern aus dem Ausland, die Aushöhlung des traditionellen Sozialsystems durch eine brutale Globalisierung, der Verlust der D-Mark und die Infragestellung des deutschen Föderalsystems durch die Europäische Union. Diese Veränderungen nehmen den Westdeutschen - und nahmen den Ostdeutschen - alles, was seit 1945 ihre Identität ausmachte. Werden sie das politisch bewältigen? Die Furcht der Nachbarn ist also nicht unbegründet, zumal Frankreich vor ähnlichen existentiellen Umwälzungen steht, die den Franzosen ebenfalls Angst einflößen. Philippe Delmas vertritt die These: Wenn die Franzosen Deutschlands Suche nach Identität nicht verstehen, „wird es keinen weiteren Aufbau Europas geben, sondern vermutlich eine rapide Rückwärtsentwicklung“. Nur Frankreich kann verhindern, daß Deutschland sich künftig von Europa emanzipiert. Es habe der Bundesrepublik die Etablierung einer gemeinsamen Politik anzubieten. Die Deutschen täuschten sich, wenn sie in ihrem Engagement für Europa Erlösung von ihrer Geschichte suchten. Es sei genau umgekehrt. „Europa wird erst dann aus seiner momentanen Sackgasse herauskommen, wenn Deutschland und Frankreich in der Lage sind, eine politische Vision für Europa zu entwickeln.“ Beide Länder müßten wirklich Neues hervorbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner viel beachteten „Berliner Rede“ anläßlich des Berlin-Besuches von Jacques Chirac im Juni diesen Jahres schien mir Joschka Fischer in die von Delmas anvisierte Richtung vorzustoßen. Er plädierte für einen europäischen Bundesstaat mit einem Präsidenten und einer Verfassung. Die Franzosen, die sich allenfalls einen Staatenbund (Jacques Delors) vorstellen können, protestierten sofort und sahen in Fischers Vision nichts als den „Traum vom heiligen römisch-germanischen Reich“1. Der französische Außenminister Hubert Védrine hielt Fischers Vision für „falschen Wagemut“, ging aber mit ihm von einem „harten Kern“ der europäischen Staaten aus, der den europäischen Integrationsprozeß vorantreiben müsse, wozu Frankreich und Deutschland auf jeden Fall gehören werden. Eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik schloß Védrine jedoch aus.2 - Es wird deutlich, wie unpopulär Philippe Delmas' Werben für ein Aufgeben der politischen Souveränität Frankreichs zugunsten Europas bei seinen Landsleuten ist - aber auch, wie berechtigt vermutlich. „Deutschland wird an dem Tag normal sein, an dem Frankreich dessen Vormacht akzeptieren kann, ohne darin die Vorboten eines Imperiums zu sehen. Und Frankreich wird an dem Tag aufhören, sich in seinen Grundfesten bedroht zu fühlen ..., an dem es aufhören muß, seine Ernsthaftigkeit unter Beweis zu stellen. Die gleichzeitige Umsetzung der Politischen Union und der Währungsunion ist dringend notwendig“, schreibt der Autor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delmas erweist sich in seinen Ausführungen als exzellenter Kenner der deutschen Geschichte. Seine Sicht von außen könnte den Deutschen helfen, sich beispielsweise hinsichtlich des Ersten Weltkrieges nicht als die Alleinschuldigen zu sehen, die von ihnen verursachten Katastrophen historisch gerechter zu beurteilen, die Tragik ihrer Geschichte und die von ihnen zu verantwortende Schuld besser auseinanderzuhalten. Das Buch enthält faszinierende Thesen, es beschreibt ungeschminkt die akuten politischen Gefahren in Europa und sollte daher auch in diesem Land sehr aufmerksam gelesen und öffentlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;edited by jose pascal da rocha
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<title>Europa der Regionen?</title>
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<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 23:48:30 +0200</pubDate>
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die diskussionen um das schicksal der eu-verfassung scheint nicht abzuebben. das ist doch ein wahrhaft gutes zeichen dafür, dass den europäern europa am herzen liegt. wieder aufflammende diskussionen um die legendären zeiten, als sich kohl und mitterrand in den armen lagen, verzehren ein wenig das aktuelle bild, denn europa ist stärker geworden als zu den alten zeiten. allerdings bedarf es einer neu-justierung der ideen und visionen, die zu unserem heutigen europa führten. häufig ist von der diskussion um ein europa der regionen einerseits, die vereinigten staaten von europa andererseits, die rede. beides schliesst sich jedoch nicht aus. ein europa der regionen führt unweigerlich zu einem konstrukt der vereinigten staaten europas. das macht auch sinn, denn ein europa der regionen legt wieder mehr wert auf die lokalen faktoren, annahmen, kulturen, ökonomische und sozio-politischen gegebenheiten einer gemeinschaft. eine region, die ihre steuern dafür zahlt, dass investitionen getätigt werden können, die eine eigene, limitierte steuerpolitik betreiben kann, die es investoren ermöglicht, in der einladenden gemeinschaft sich anzusiedeln, eine steuerpolitik, die es dem bürger ermöglicht zu sehen, wo sein geld bleibt und eine politik, die sich mehr auf den mitbürger in der gemeinschaft konzentriert, und regionen, denen es überlassen bleibt, mit entweder angrenzenden regionen oder entfernten gemeinschaften beziehungen zu pflegen, all dies würde gerade in den undurchsichtigen zeiten der globalisierung wieder zu einer stärkeren nähebeziehung zwischen dem individuum und der kollektivität, in der er lebt, führen. das kann dann ebenfalls die akzeptanz zu einer supra-nationalen institution fördern, hat doch der einzelne nicht mehr das gefühl gegängelt zu werden, oder entscheidungen in die hände anderer legen zu müssen. selbstverständlich gibt es auch bei einem solchen konstrukt einiges zu regeln und zu harmonisieren, andererseits entsteht dabei ein ungemein vielfältiges kolorit, was auch eher der europäischen kultur entspricht und ein wichtiges zeichen gegen eine allgemeine entwicklung des hedonismus in vielen europäischen ländern setzt.
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<title>Comparative Cultural Studies</title>
<link>http://nakawashi9.blogspirit.com/archive/2005/05/23/comparative_cultural_studies.html</link>
<author>noreply@blogspirit.com (nomad9)</author>
<category>Academics</category>
<pubDate>Mon, 23 May 2005 00:19:43 +0200</pubDate>
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Work in conflict mediation is thought of as a practical and results-oriented&lt;br /&gt;activity in both theory and practice based strongly in the perspective of&lt;br /&gt;culture. Culture in all its aspects is understood in a context of global and&lt;br /&gt;local interrelationships where the importance of knowing about and respect&lt;br /&gt;for the &quot;Other&quot; is standard. Conflict mediation is understood as a subfield&lt;br /&gt;of the discipline of comparative cultural studies, a field of study and&lt;br /&gt;approach where culture, culture products, and cultural activity are&lt;br /&gt;understood in a contextual and relational construction. Questions about and&lt;br /&gt;problems of culture in all its aspects and varied problematics including&lt;br /&gt;conflict mediation aiming at resolution are executed with a plurality of&lt;br /&gt;methods and approaches, inter-disciplinarity, and team work. In comparative&lt;br /&gt;cultural studies it is the processes of communicative action(s) in culture&lt;br /&gt;and the how of these processes that constitute the main objectives of&lt;br /&gt;research and study in order to arrive at pragmatic resolution. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;by Prof. Dr. Steven Totosy de Zepetnek
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