01/29/2006

IFA 2005 berlin, revisited



remenism time: return to the panasonic stage and enjoy a good show: http://www.imagestation.com/album/?id=2120736642&mode=invite

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08/25/2005

Funky shows at ifa!

welcome to....! time again for the world's largest consumer convention. the ifa in berlin, taking place from sept. 2nd until sept. 7th opens its doors for consumers, exhibitors, and technology. be part of the show and discover the latest thing about high-definition networking and large plasma tv-screens where you can enjoy all the fun and the excitment of the internet generation. and, if you wanna have some fun, then just join me at the daily shows in hall 5.2, brought to you by panasonic and hosted by josé pascal da rocha. see you there!

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06/08/2005

Hollywood meets Broadway

julius cesar, von william shakespeare, regie: daniel sullivan im belasco theater, 111 west, 44th street in new-york-city.
die synergien, die dadurch entstehen, dass hollywood sich mit dem broadway paart, sind schon recht interessant.
das stück selbst, ist schnell erzählt: cäsar suhlt sich auf dem zenith seiner popularität im grössenwahn, mitglieder des senats, angeführt von brutus, planen eine verschwörung. während einer sitzung, zu der cäsars frau abgeraten hatte, weil sie schlimmste visionen hatte und befürchtete, dies könnte ein todeszeichen für cäsar sein, wird der führer roms von seinen geehrten treuen umgebracht, brutus vollführt den allerletzten dolchstoss. nur einer wurde nicht rechtzeitig eingeweiht: marcus antonius, der aber von brutus umschmeichelt wird und, damit er ein teil des geheimbundes der verschwörer wird, die grabrede halten soll, um gleichzeitig die republik zu verkünden. doch, marcus antonius ist voller trauer über den tod des geliebten führers, und verrät während der grabrede die an der verschwörung beteiligten. was hernach folgt, ist auch ohne grosses shakespearschen wissens aus aktuellen anlässen, die man in der tagesschau alltäglich verfolgen kann, nachzuvollziehen: es entsteht eine art krieg, in welchem die verschwörer gehetzt werden und anschliessend umgebracht werden, um den tod cäsars zu rächen.
so weit, so gut.
wie immer, wenn sich hollywood und broadway paaren, gibt es licht und schatten. so auch hier, in diesem mit hochkarätigen schauspielern besetztem stück.
schön, und das möchte ich an allererster stelle setzen, ist die gleichmäßige mischung, aufteilung und besetzung einer gemischt-rassigen truppe. dies ist wohl das stärkste kennzeichen des stückes und ein klares statement an die absurdität des rassenstreites, der auch im aufgeklärten amerika immer noch schwelt. dabei spielen sowohl schwarze als auch weisse alle rollen, die dieses stück bereit hält, vom führer zum senator, vom polizisten zum penner zum sklaven.
und,...ausser einer reihe von schauspielern, die aus verschiedenen anderen hollywood-filmen oder tv-produktionen bekannt sind, wurde die dramatischste figur mit einem derzeitigen top-schauspieler besetzt: denzel washington.
man kann sich gar nicht vorstellen, was im saal los war, als er 2 minuten nach aufgang des vorhangs die bühne betrat. ja,...er ist ein beliebter mann und schauspieler, und man merkte, dass obgleich 60% aller zuschauer keine ahnung von shakespeare hatten oder die sprache und deren nuancen halbwegs verstanden, richtig mitfieberten und als am ende des stückes brutus selbst erstochen wurde und starb, wurde denzel's gesamte performance unentwegt mitkommentiert. klar, dass nach ende des stückes, eine riesenmenschenmasse vor dem theater stand und dem schauspieler huldigte. schade, dass die leistung der anderen schauspieler ein wenig unterging.
ein insgesamt gutes stück. was mir persönlich nicht gefiel, war das erreichen des dramatischen höhepunktes, welches viel zu schnell vonstatten ging. man bekam nicht so richtig mit, aus welchen emotionalen aspekten brutus die tat vorhatte. klar, man könnte natürlich nachlesen, was aber eigentlich nicht sinn eines theaterstückes ist. man kann auch nicht sagen, dass es an denzel lag. die bühnenpräsenz und der rest war ausgezeichnet. ich meine, die regie war ein wenig zu schwach und lies den schauspielern nicht genug raum, die zeit anzuhalten und die emotionen auszuleben. shakespeare ist meines erachtens gerade dann auf der bühne stark, wenn ein schauspieler es schafft, den rhythmus abzubremsen und dem zuschauer gelegenheit gibt, in die emotionale welt zu schauen. das fand hier leider nicht statt.
traten die schauspieler gemeinsam auf, so entnahm man auch ein gewisses ungleichgewicht, was eigentlich nicht besonders schlimm ist. dennoch zeigt es sich, dass der regisseur das element des richtigen gleichgewichts zwischen schauspielern nicht richtig auszutarieren wusste, vor allem, wenn man schauspieler hat, die erfahrung aus dem shakespeare-theater mitbringen und andere hat, die diese erfahrung nicht teilen. dann muss man als regisseur zu bestimmten mitteln greifen, um dieses ungleichgewicht auszugleichen.
sicherlich liessen sich aus expertensicht sich noch weitere kritik anführen,...allerdings bin ich kein theaterkritiker ;-), sondern kann nur mitteilen, was ich erlebt habe.
insgesamt würde ich nicht behaupten, dass man diesen shakespeare sehen muss, da es an der regie wahrhaftig hapert. wenn man sich aber an eine bunte truppe exzellenter schauspieler ergötzen möchte, miterleben will, wie der personenkult über dem inhalt tront und das klare kulturstatement unterstützt, dann ist man hier richtig.
julius cesar läuft im belasco theater noch bis zum 12. juni!

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05/12/2005

Museum of dreams


- for the entire link: http://www.proto-type.org/email/mayemail.html


In just 11 days, work-in-progress showings of Proto-type's newest theatrical experiment, MUSEUM OF DREAMS, opens at chashama's 208 West 37th Street space. MUSEUM OF DREAMS is a merger of dance, theater, installation and endurance art. It's six hours long - the minimum amount
of sleep a healthy adult needs each night - and explores the feverish affair of sleep and dreaming. That's right. It's six-hours long...but don't worry. You are encouraged to come anytime after the start time of the piece and stay for as long as you want. You can watch all six hours if you
are as devoted as we are...or you can catch a single 2-hour cycle. It's up to you. We'll have an area for you to enjoy a cup of coffee, glass of wine or snack if you need a break.

Because this is a work-in-progress, your presence and input as a viewer are essential. You all know that...but it bears repeating with our New York schedules...making the time to come see work is always important. Come check out what we're up to and let us know what you think. It promises to be the beginning of a very busy summer for us. Keep your eyes out for other new works in June (at Brick Theater) and August (at Dixon Place).

MUSEUM OF DREAMS

chashama
208 West 37th Street
May 19th and 20th - 7pm, May 21st - 5pm, May 22nd - 3pm
Times listed are start times; come anytime during the 6-hour window
of performance.

Tickets are $10
reservations: 212/252-5526

MUSEUM OF DREAMS was developed through the Outside/Input program of the Ontological Theatre and with an AREA Award from Chashama. Visit their sites. They are swell. www.chashama.org | www.ontological.com | www.proto-type.org

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